333, 585 oder 750 – die Stempel im Schmuck verraten, wie viel reines Gold wirklich drinsteckt.
Bei Gold beschreibt Karat den Goldanteil einer Legierung – nicht das Gewicht (das ist nur bei Edelsteinen so). Reines Gold hat 24 Karat. Jedes Karat steht also für 1/24 Goldanteil.
Weil reines Gold sehr weich ist, wird es für Schmuck mit anderen Metallen wie Silber, Kupfer oder Palladium gemischt. Das macht es härter und alltagstauglich.
In Deutschland steht im Schmuck meist eine dreistellige Zahl – der Feingehalt in Promille (Teile pro 1000):
Je höher die Zahl, desto mehr reines Gold – und desto weicher und wertvoller das Material.
585er Gold (14 Karat) ist der beliebteste Kompromiss: schöne Farbe, gut tragbar, fairer Preis – ideal für Trauringe und Alltagsschmuck.
750er Gold (18 Karat) wirkt edler und farbintensiver, ist aber weicher und teurer. 333er Gold ist preiswert, blasser in der Farbe und kann mit der Zeit eher anlaufen.
Tippe auf einen Stempel, wie du ihn im Schmuck findest.
Der beliebte Allrounder: schöne Farbe, alltagstauglich, fairer Preis.