Der Diamant ist das härteste natürliche Mineral und der wohl begehrteste Edelstein überhaupt. Sein Feuer und seine Brillanz machen ihn zum Inbegriff von Beständigkeit.
Der Diamant besteht aus reinem Kohlenstoff, dessen Atome in einem besonders dichten Kristallgitter angeordnet sind. Daraus ergibt sich seine herausragende Eigenschaft: Mit einer Mohshärte von 10 ist er das härteste bekannte natürliche Mineral und lässt sich nur durch einen anderen Diamanten ritzen.
Sein hoher Brechungsindex erzeugt das charakteristische Feuer – die Aufspaltung des Lichts in die Spektralfarben – sowie eine intensive Brillanz, die beim Brillantschliff voll zur Geltung kommt.
Die meisten Diamanten sind farblos bis zart gelblich. Die Qualität wird klassisch über die vier C beurteilt:
Seltene Naturfarben wie Blau, Rosa, Grün oder ein sattes Gelb gelten als Fancy Diamonds und erzielen Spitzenpreise.
Diamanten entstehen unter extremem Druck und hoher Temperatur tief im Erdmantel und gelangen durch vulkanische Schlote an die Oberfläche. Wichtige Förderländer sind Botswana, Russland, Kanada, Südafrika und Australien.
Dank seiner Härte ist der Diamant für den täglichen Gebrauch bestens geeignet und nahezu kratzunempfindlich. Vorsicht ist dennoch geboten: Entlang seiner Spaltebenen kann ein harter Schlag den Stein beschädigen. Zur Reinigung genügen lauwarmes Wasser, etwas mildes Spülmittel und eine weiche Bürste.
Als Geburtsstein des Monats April steht der Diamant für ewige Liebe und Treue – daher seine Rolle im Verlobungsring. Symbolisch verkörpert er Reinheit, Klarheit und unerschütterliche Stärke.
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