Der Saphir gehört wie der Rubin zur Mineralfamilie der Korunde und ist nach dem Diamanten einer der härtesten Edelsteine. Sein königliches Blau ist weltberühmt.
Der Saphir ist eine Varietät des Minerals Korund (Aluminiumoxid). Mit einer Mohshärte von 9 ist er nach dem Diamanten eines der härtesten Edelsteinmaterialien und damit ausgesprochen widerstandsfähig.
Seine Farbe verdankt er Spuren von Eisen und Titan. Manche Saphire zeigen bei gewölbtem Schliff einen sechsstrahligen Lichtstern, die sogenannte Asterie.
Klassisch ist das tiefe Kornblumenblau, doch Saphir kommt in nahezu allen Farben vor. Farbige Saphire jenseits von Blau nennt man Fancy Sapphires:
Wichtig zur Unterscheidung: Roter Korund wird nicht als Saphir, sondern als Rubin bezeichnet.
Bedeutende Fundstellen liegen in Sri Lanka (Ceylon), Myanmar, Madagaskar, Thailand und in der Region Kaschmir, deren Steine als besonders begehrt gelten.
Durch seine hohe Härte eignet sich der Saphir hervorragend für Ringe und Schmuck im Alltag. Er ist unempfindlich und lässt sich problemlos mit lauwarmem Wasser, etwas Seife und einer weichen Bürste reinigen. Da viele Saphire zur Farbverbesserung erhitzt werden, sollte starke Hitze beim Goldschmieden dennoch mit Bedacht eingesetzt werden.
Als Geburtsstein des Monats September symbolisiert der Saphir Treue, Aufrichtigkeit und Weisheit. Im Mittelalter galt er als Stein der Geistlichen und stand für himmlische Ruhe und Besinnung.
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