Der Rubin ist die rote Varietät des Korunds und einer der wertvollsten Edelsteine überhaupt. Sein leuchtendes Rot gilt als Sinnbild für Leidenschaft.
Der Rubin ist die rote Varietät des Minerals Korund und damit das Schwestermineral des Saphirs. Mit einer Mohshärte von 9 zählt er zu den härtesten Edelsteinen, nur der Diamant übertrifft ihn.
Seine intensive rote Farbe entsteht durch eingelagertes Chrom. Dasselbe Element verleiht vielen Rubinen zudem eine kräftige Fluoreszenz, die das Rot von innen heraus leuchten lässt.
Rubin kommt ausschließlich in roten Tönen vor – von hellem Rosarot bis zu tiefem, leicht bläulichem Rot. Die begehrteste Farbe trägt den Namen Taubenblut (Pigeon Blood), ein reines, kräftiges Rot mit feinem Leuchten.
Feine Einschlüsse können auch beim Rubin einen sechsstrahligen Stern erzeugen, den Sternrubin.
Die berühmtesten Rubine stammen aus dem Mogok-Tal in Myanmar (Burma). Weitere bedeutende Vorkommen liegen in Mosambik, Thailand, Sri Lanka und Madagaskar.
Aufgrund seiner Härte ist der Rubin sehr alltagstauglich und für Ringe gut geeignet. Zur Reinigung dienen lauwarmes Wasser, milde Seife und eine weiche Bürste. Da viele Rubine zur Farb- und Reinheitsverbesserung behandelt werden, ist beim Erwärmen während der Goldschmiedearbeit Sorgfalt nötig.
Als Geburtsstein des Monats Juli steht der Rubin für Leidenschaft, Mut und Lebenskraft. In vielen Kulturen galt er als König der Edelsteine und als Schutzstein, der Energie und Liebe schenkt.
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